» PRODUKTE  VERLADETECHNIK  Cooldock (ISO-Verladestelle)
VERLADETECHNIK
BESCHREIBUNG
   Kategorien: Verladetechnik
   veröffentlicht und aktualisiert: 17. Mai 2018

Was macht das COOLDOCK?

 
Das Nani COOLDOCK ist das wohl energieeffizienteste Lkw-Verladesystem, das es derzeit auf dem Markt gibt. Die Vorsatzschleuse ist hochisoliert als „Box“ konzipiert, die einfach vor die Gebäudeöffnung gesetzt wird. Lkw docken hier mit geschlossenen Hecktüren an und diese werden erst geöffnet NACHDEM der Lkw bereits abgedichtet wurde. Dann werden die angedockten Lkw 4-seitig rundherum abgedichtet und der Energieverlust so maximal begrenzt.
 
Cooldock Verladeschleuse FunktionsmodellCooldock Verladeschleuse Funktionsmodell
 
Die Platzierung der Verladeschleuse vor das Gebäude spart kostenintensiven Innenraum. Die genaue technische Ausführung wird an das Bestandsgebäude, bzw. bei einem Neubau an die Anforderungen des Kunden angepasst.
 
Cooldock geöffnete SeitenansichtCooldock geöffnete Seitenansicht
 

 

Die 11 Komponenten des COOLDOCKs:

1. Abgestuftes Stahlplateau (Überladebrücke mit Vorschub)
2. Tiefkühl-Schnelllauftor
3. ISO-Bodenpaneel
4. Stahlvorbau
5. Hydraulischer Anfahrschutz mit Köcherfundament
6. Thermo-Sektionaltor
7. Vierseitige Torabdichtung
8. Elektronischer Radkeil und Master-Steuerung
9. Ampelanlage
10. ISO-Paneele
11. Einfahrhilfen

 

Weitere Detailansichten:

 

11 Komponenten aus Referenzobjekten:

 

Weitere Detailansichten:

 

 

Nani COOLDOCK – Neue Funktionen gegenüber herkömmlichen Verladeschleusen

 
1. Andocken mit geschlossenen Hecktüren
2. Komplette Isolierung der Vorsatzschleuse, Sektionaltor schließt vor der
Überladebrücke
3. Unterfahrbarkeit mit Ladebordwänden
4. Keinerlei Anprallkräfte ins Gebäude durch Ableiten in Köcherfundamente
5. Weniger Energieverlust und Zugluft im Gebäude
6. Weniger Insekten und Ungeziefer im Gebäude
7. Verbesserung des Schallschutzes
8. Unterbrechung des Verladevorgangs ohne Rangieren des Lkw
9. Verladung direkt in die Tiefkühlzone, auf Vorzonen kann verzichtet werden

 
Verladung mit VorzoneVerladung mit Vorzone
 
Verladung ohne Vorzone mit COOLDOCKVerladung ohne Vorzone mit COOLDOCK
 
10. Meist kein Luftentfeuchtungsgerät mehr notwendig
 
11. Automatischer Funktionsablauf garantiert sichere Verladung und Sicherung für den
nächsten Verladevorgang: Schutz vor Beschädigungen der Tore und Fassade

 
11. Innenseiten der Hecktüren werden durch Torabdichtungen nicht verschmutzt
 

 

Die Schritte des Verladevorgangs

 
1. Die Verladestelle ist geschlossen
Kein Lkw da – Ladebrücke in Ruhestellung – Tor geschlossen – Anfahrschutz in Sicherheitsstellung – Torabdichtung entlüftet
 
2. Lkw dockt an und wird durch einen Sensor erfasst, der die Anlage betriebsbereit schaltet
Ampel außen blinkt rot nach 20 Sekunden
 
3. Lkw-Fahrer sichert den Lkw mit dem elektronischen Radkeil ab
Das Sektionaltor wird per Tasterdruck in Selbsthaltung geöffnet, dabei wird zuvor die Torabdichtung automatisch aufgeblasen. Das Tor öffnet mit einer Zeitverzögerung. Der Anfahrschutz wird per Knopfdruck in der Verladeposition abgesenkt. Die Lkw-Hecktüren werden durch das geöffnete Tor über der Ladebrücke geöffnet und gesichert. Die Ladebrücke wird aufgelegt. Wenn der Vorschub ausgefahren ist und sich auf die Lkw-Ladefläche absenkt, wird der untere Luftsack automatisch aufgeblasen.
 
4. Die Verladung findet statt
Die Außenampel ist auf rot geschaltet. Die Innenampel ist grün. Der Gabelstapler beginnt mit dem Verladen.
 
5. Die Verladung ist beendet
Die Ladebrücke wird per Tasterdruck in Ruhestellung gefahren. Bevor die Ladebrücke zeitverzögert anhebt, wird die Torabdichtung automatisch abgeschaltet und entlüftet sich. Nach dem Erreichen der Ruhelage werden die Lkw-Hecktüren geschlossen. Das Sektionaltor wird per Tasterdruck geschlossen, dabei wird die Torabdichtung zeitverzögert automatisch abgeschaltet und entlüftet sich. Die Außenampel blinkt rot.
 
6. Der elektronische Radkeil wird entfernt
 
7. Der Lkw fährt aus der Verladestelle und der Anfahrschutz fährt automatisch in seine Sicherheitsposition.
Die Ampel schaltet auf grün.
 

 

Umsetzung verschiedener COOLDOCKs

cooldock_6
 

Sonder-COOLDOCK

 
Das COOLDOCK kann auch für Anwendungsfälle konzipiert werden, bei denen die Be- und Entladung sehr unterschiedlich hoher Lkw möglich sein muss und bei denen die Steigung der Anpassrampe nicht zu hoch sein darf (bspw. da mit Handhubwagen verladen wird oder da die Gefahr besteht, dass bei zu schneller Verladung mit Staplern die Ware vom Stapler kippt). Auf den folgenden Bildern wird ein Anwendungsfall dargestellt, bei dem eine solche Verladeschleuse vor eine vorhandene Verladerampe gesetzt wird und bei dem die vorhandene Ladebrückengrube mitgenutzt wird.
 
 P-TAD-2
Planen schürzen-Torabdichtung

A-TAD-2
Aufblasbare-Torabdichtung
A-TAD-U-2
Aufblasbare-Torabdichtung-Unterluftsack
Vorsatzschleuse
Isolierte Thermoschleuse
Cooldock
Erklärung
des
Versuchsaufbaus

Vergleich von konventionellen Verladeschleusen mit dem COOLDOCK



Drei Andockmodul-Typen wurden von einem unabhängigen Klimaingenieur für thermische Bauphysik in einem Simulationmodell verglichen: P-TAD-2, A-TAD-2 und A-TAD-U-2. Es wurden dafür drei Kühlhallen miteinander verglichen. Jede Halle wurde mit sechs Andockstationen versehen. Simuliert wurden über den Zeitraum eines Jahres alle thermischen Vorgänge in der Andockstation während, vor und nach dem Entladevorgang vom Lkw-Transportraum über die Verladerampe in das Innere des Tiefkühllagers. Ziel war die Ermittlung der Energieströme für die Kühlleistung und einer bei konventionellen Systemen notwendigen Entfeuchtung.

Die folgende Tabelle ist als beispielhafte Darstellung der unterschiedlichen Konzepte gedacht. Für eine
Realisierung der genannten Werte kann kein Gewähr übernommen werden.
*Referenz-Wetterdatensatz Deutschland 2011

Infiltrationsflächen
Lufteinströmung und Wärmeeintrag
ca. 55%
des Torquerschnittes
ca. 35%
des Torquerschnittes
ca. 5%
des Torquerschnittes
Luftaustausch Verringerung des internen
Luftaustausches zw. Lkw, Rampe Kühlhalle
0%
10 % bis 20 %
40 % bis 50 %
Volumenstrom1
Luftaustausch zw. Lkw-Dock-Halle
ca. 800 l/s
ca. 700 l/s
ca. 450 l/s
Wärmeeintrag2 Luftaustausch zw. pro Lkw-Dock-Halle
Tag
ca. -12 kW
ca. -9 kW
ca. -2 kW
durchschnittliche Lufttemperatur3 (Halle)
Temperaturschwankung im Sommer
Temperaturschwankung im Winter
-23,5 °C
5-6 K
10-12 K

-24,5 °C
3 K
5-6 K
-25,5 °C
0-1 K
0-1 K

mögliche End-Energieeinsparung
für Kälteversorgung und Unterfrierschutz
0 %
ca. 5-10 %
ca. 15-25 %
U-Werte4 - Isopaneele
0,53
40mm Profil
0,30
80mm Profil
0,30 / 0,24
80mm Profil / 100mm Profil
Entfeuchtungsgerät zur Verhinderung der
Vereisung der Rampe (abhängig vom
restlichen Gebäude und den angedockten
Lkw)
erforderlich
erforderlich
in der Regel nicht erfoderlich
1 Der Volumenstrom gibt an wie viel Volumen eines Mediums pro Zeitspanne durch einen festgelegten Querschnitt transportiert wird.
2 Der Wärmeeintrag gibt an, wieviel thermische Energie von einem Körper auf einen anderen Körper übertragen wird. Wärme fließt stets
vom Ort höherer Temperatur zum Ort tieferer Temperatur.

3 Als Lufttemperatur wird jene Temperatur der bodennahen Atmosphäre bezeichnet, die weder von Sonnenstrahlung
noch von Bodenwärme oder Wärmeleitung beeinflusst ist.

4 U-Wert ist daher ein Maß für die „Wärmedurchlässigkeit“ bzw. die Wärmedämmeigenschaften. Der U-Wert gibt die Wärme an, die pro Stunde und
Quadratmeter Fläche bei einem Temperaturunterschied zwischen innen und außen von einem Grad Celsius, verloren geht. Je kleiner der U-Wert, desto
besser die Dämmeigenschaften.

 
 
REFERENZEN
Branche: Kühlhauslogistik, Baulogistik
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Baujahr: 2012
Branche: Kühlhauslogistik, Tiefkühllogistik, Lebensmittellogistik
Bundesland: Sachsen
Baujahr: 2011
Branche: Fleischwarenlogistik, Kühlhauslogistik
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Baujahr: 2013
VIDEOS

Produktvideo: NANI - Cooldock - Aufbau & Konstruktion
Inhalt (TOC): 

 

1. Plateau mit Vorschub
0:50
2. Tiefkühlschnelllauftor
1:10
3. ISO-Bodenpaneel
1:22
4. Gerüst
2:31
5. hydraulischer Anfahrschutz mit Köcherfundament
1:35
6. Thermosektionaltor
2:35
7. vierseitig aufblasbare Torabdichtung
3:04
8. elektronischer Radkeil und Steuerung
3:45
9. Ampelsystem
4:05
10. ISO-Paneele
4:20
11. Einfahrhilfen
4:27
Zusammenfassung
4:42
Credits
6:41

 

Produktvideo:  NANI Cooldock Verladevorgang (Teil 2/2)
Inhalt (TOC): 

 

1. Einschalten des Cooldocks am Steuerkasten
0:24
2. Erfassung des Lkw durch Lichttaster
0:33
3. Ampel grün - bereit für Verladevorgang
0:39
4. Andocken des Lkw an hyraulisch höhenverstellbaren Anfahrschutz
0:49
5. Ableitung der Anprallkräfte über Köcherfundamente
1:02
6. Steuerung wird durch anlegen des elektronischen Radkeils freigeschaltet
1:20
7. drücken der "Tor auf" Taste
1:33
8. drei Seiten des Lkw werden abgedichtet
1:38
9. Sektionaltor öffnet sich
1:56
10. Anfahrschutz wird nach unten gefahren
2:03
11. Türen des Lkw werden nach innen geöffnet
2:29
12. Überladebrücke eingelegt und Luftsack von unten abgedichtet
2:38
13. Verladung vorübergehend beenden bzw. unterbrechen
2:56
14. Verladung fortsetzen
3:17
15. Verladung beenden
3:29
16. Lkw verlässt Verladestelle
3:50
17. Anfahrschutz fährt in Schutzposition
3:56
18. Credits
4:22

 

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